Wohnraummangel war absehbar!

Auf den Mangel an preiswertem Wohnraum in Münster weist DIE LINKE bereits seit einigen Jahren hin.
„Um dies zu erkennen, bedurfte es keiner Untersuchung des Forschungsinstitutes Prognos“, erklärt der Vorsitzende der linken Ratsfraktion, Raimund Köhn. „Ebenso wenig überrascht, dass vor allem kleinere Wohnungen für ein oder zwei Personen sehr knapp werden.


Das ergibt sich“, so Köhn, „aufgrund des demographischen Wandels. Aber immerhin wurde jetzt das Offensichtliche erkannt. Leider wird bei der Lösung immer noch in den alten Kategorien gedacht: an private Investoren“.
Der soziale Wohnungsbau ist Aufgabe der öffentlichen Hand. Energetisch hochwertige, gut ausgestattete und günstige Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen werfen kaum Rendite ab. Damit ist dieses Segment des Wohnungsbaus für Investoren unattraktiv. Das gilt  ebenso für die Modernisierung der Altbestände der öffentlichen Wohnungsgesellschaften. Wie in der Schleife in Kinderhaus unübersehbar, steigen Großinvestoren nur ein, um kurzfristig Einnahmen zu erzielen. Notwendige Sanierungen werden verschleppt und die Filetstücke in den Beständen verkauft. Investorenmodelle sind deshalb für die Schaffung von preiswertem Wohnraum ungeeignet.
Neben Bund und Land muss sich die Stadt engagieren, um die drohende Unterversorgung zu vermeiden. Mit der Wohn- und Stadtbau ist Münster im Besitz einer Wohnungsgesellschaft. „Anstatt über 3,5 Mio. Euro 2012 zur Haushaltskonsolidierung zu fordern“, kritisiert Olaf Götze, Mitglied im Aufsichtsrat, „sollte dieses Geld in die Schaffung neuer Sozialwohnungen investiert werden. Dabei ist der Tendenz zu kleineren Wohneinheiten ebenso Rechnung zu tragen, wie der Entwicklung neuer Wohnformen. Mehrgenerationenhäuser sind dabei eine Möglichkeit. Hinsichtlich des Bedarfs der Studierenden sollten mit dem Studentenwerk WG-taugliche Wohnkonzepte geprüft und entwickelt werden.“

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