Imperiale Kriegsverherrlichung beenden!

Am Ludgerikreisel steht ein kaum beachtetes Denkmal. Damit wird ein Soldatenbatallion abgefeiert, ganz wie mit manch anderem Krieger- denkmal in der heutigen “Nato- Speerspitze” und “Friedensstadt” Münster.

Das Denkmal will an die „gefallenen Helden“ des Westfälische Trainbatallions Nr.7 (Ein Trainbatallion ist eine Nachschubeinheit.) erinnern, die zwischen 1914 und 1918 ums Leben kamen. Rechts und links sind dazu noch zwei Tafeln in der Erde versenkt. Eine Tafel erinnert an einen „für Kaiser und Reich“ während des Boxerkriegs in China verreckten Soldaten besagten Batallions, die andere an zwei Soldaten, die 1905 und 1906 während des Völkermords in Namibia den „Heldentod für Kaiser und Reich” auf sich zogen.

Um dieses Denkmal und speziell die Ehrentafel für die beiden “Helden” des anerkannten Völkermords an den Herero, Nama, Damara und San rankt sich seit den 80ern ein politischer Streit um den passenden Kommetar eines inzwischen ebenfalls dort platzierten Blechschildes.

Insbesondere die Benennung des Völkermordes in der ehemaligen deutschen Kolonie als Völkermord bereitete lange Zeit manchem politischen Vertreter Pro- bleme. DIE LINKE. Ratsfraktion lehnt jede Form der „Heldenverehrung“ von Soldaten und jede Kriegsverherrlichung, auch durch Denkmäler, kategorisch ab!

Ein Abriss oder eine radikale Umgestaltung des Denkmals darf kein Tabu sein! Am Ende muss auch gefragt werden, ob nicht die “Ehrentafeln” der drei “Helden”, von denen kein Mensch weiß, wie sie sich während des Völkermordes und Boxerkrieges aufgeführt haben, besser eingemottet werden sollten.

Mehr Infos zum Traindenkmal unter www.radioq.de/das-traindenkmal-spuren-des-voelkermords-in-muenster/

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