25. August 2011
Stopp Fracking! Kein Gift in unser Trinkwasser

Fracking - davon haben viele nicht einmal gehört. Dahinter verbirgt sich eine umweltzerstörende Technik, mit deren Hilfe Gasvorkommen im Münsterland erschlossen werden sollen. Um das Gas zu fördern, wird unter Hochdruck ein Chemikaliengemisch zusammen mit Wasser und Sand eingebracht, das die Gesteinsschichten aufsprengt.


Die Chemikalien, die zum Einsatz kommen, werden zum Teil geheim gehalten. Untersuchungen haben mittlerweile ergeben, dass einige Stoffe krebserzeugend oder sogar in Deutschland verboten sind. Die Firma, die dabei zum Zuge kommen soll, ist Exxon Mobil. Nach Aussage von Exxon Mobil handelt es sich um eine Technik, die sicher und umweltfreundlich sein soll. Die Wahrheit sieht leider anders aus. Nicht nur aus den Vereinigten Staaten gibt es Berichte über Unfälle und Vergiftung des Trinkwassers. Auch in Niedersachsen ist es zu Verseuchungen des Bodens gekommen.
Die Behörden bieten dabei ein erbärmliches Bild. Die zuständige Bezirksregierung Arnsberg hat z.B. Firmenmaterial von Exxon verschickt. Ebenso wurden Unfälle vertuscht. Die Tonnen von Chemikalien, die zum Teil im Boden verbleiben und das Trinkwasser und die Umwelt verseuchen könnten, werden in Kauf genommen, da es um Milliarden geht. Davon profitiert jedoch in erster Linie Exxon. Die Folgekosten sollen wir und unsere Nachkommen tragen. Von einer gesundheitlichen Beeinträchtigung gar nicht zu reden. Auch in Münster könnte das Trinkwasser vergiftet werden, da für das Trinkwassereinzugsgebiet Drensteinfurt Bohrstellen geplant sind. DIE LINKE. Ratsfraktion Münster lehnt dieses Verfahren ab. Jedoch ist Widerstand der Bevölkerung nötig, um den Druck auf die Landesregierung zu erhöhen. Lassen Sie sich das Recht auf sauberes Trinkwasser nicht nehmen. Sagen Sie NEIN zu Fracking!
Weitere Informationen:
www.gegen-gasbohren.de
Iris Toulas

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