11. September 2012
[Antrag] Gewalt an Schulen – Erkennen und handeln

Der Rat der Stadt Münster möge beschließen:

Für Münsters Schulen wird ein zentrales Erfassungssystem für „Gewalt an Schulen“ (z.B. in Form der „Richtlinie zur Meldung und Bearbeitung von Gewaltvorfällen in Schulen“ wie es in Hamburg existiert) entwickelt.


Begründung:

Die Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE. Münster vom 26. April 2012 hat ergeben, dass eine Aussage zu Gewalt an Schulen nicht möglich ist, da die Vorfälle nicht erfasst werden. Um dieser Problematik, die auch in Münster zumindest in einigen Schulen massiv besteht, entgegenzuwirken, soll ein Verfahren entwickelt werden, das ermöglicht Schulen zu ermitteln, an denen eine erhöhte Gewaltbereitschaft besteht. Dies sind zudem auch oft keine Kavaliersdelikte, sondern Straftaten. Dass an einigen Schulen Kinder nach einer Gewalttat anschließend im Krankenhaus behandelt werden müssen, darf nicht weiter toleriert werden!

Es kann auch nicht sein, dass Kinder ein jahrelanges Trauma erleiden müssen und nur durch Klagen der Eltern oder einen Schulwechsel eine Besserung eintritt. Die betroffenen Kinder sind aus Angst oft nicht in der Lage angemessen am Unterricht teilzunehmen und werden zusätzlich durch schlechtere Voraussetzung für das Berufsleben gestraft. Durch den Mangel an Lehrkräften und an qualifiziertem Personal insbesondere im offenen Ganztag, ist das Problem durch Appelle nicht in den Griff zu bekommen.

Im zweiten Schritt ist ein Maßnahmenkatalog erforderlich, der dazu geeignet ist, die Gewalt an den betreffenden Schulen zu vermindern.

In Hamburg gibt es bereits eine Richtlinie zur Meldung und Bearbeitung von Gewaltvorfällen in Schulen.
Mit freundlichen Grüßen


Iris Toulas                        Raimund Köhn                Joachim Bruns
DIE LINKE. Ratsfraktion Münster

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