02. April 2012
[Anfrage + Antwort] Schützenhofbunker

Seit einigen Tagen herrscht für die MusikerInnen im Schützenhofbunker an der Wörthstraße traurige Gewissheit: Bis Ende März müssen sie ihre Proberäume verlassen, da die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben den Bunker an einen privaten Investor verkaufen möchte. Der Bunker soll anschließend abgerissen und durch Luxuswohnungen ersetzt werden. Wo die betroffenen etwa 30 Bands und EinzelmusikerInnen künftig proben sollen, ist angesichts des jetzt schon gravierenden Proberaummangels in Münster ungewiss.

Die Antwort der Stadt Münster kann hier heruntergeladen werden.

 

Die Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Münster bittet die Stadtverwaltung in dieser Sache um die Beantwortung der anhängenden Fragen. Für eine zeitnahe Antwort wären wir Ihnen in Anbetracht des in Kürze bevorstehenden Veräußerungstermins sehr dankbar.


1.        Hat die Stadt Münster versucht, den bevorstehenden Verkauf des Schützenhofbunkers durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) an private Investoren im Vorfeld zu verhindern? Wenn ja, durch welche Bemühungen?

2.        Wurde seitens der Stadt Münster ernsthaft in Erwägung gezogen, das Objekt von der Bima zu erwerben? Wenn ja, bitte darstellen. Wenn nein, wieso nicht?

3.        Welchen Stellenwert besitzen der Erhalt und die Schaffung von Proberäumen für die Stadt Münster, insbesondere angesichts der ohnehin bereits vorhandenen Raumnot? Welche Bemühungen gab es in den letzten Jahren, dem zunehmenden Problem des Proberaummangels entgegenzuwirken?

4.        Welche konkreten Alternativen sieht die Stadt Münster, den betroffenen 30 Bands andere geeignete Proberäume, ggfs. auch unter Heranziehung privater Geldgeber wie z.B. Sponsoren, zu verschaffen? Bitte tabellarisch unter Angabe des voraussichtlichen Kostenaufwandes sowie der voraussichtlichen Nutzungsdauer auflisten.

5.        Welchen Stellenwert als Baudenkmal sowie historisches Mahnmal besitzt der Schützenhofbunker aus Sicht der Stadtverwaltung?

6.        Wie beurteilt die Verwaltung die durch den voraussichtlichen Abriss des Bunkers entstehenden Beeinträchtigungen für die AnwohnerInnen in Umfang und Zeitraum, insbesondere in Anbetracht der bisherigen Pannen beim Abriss des Ottobunkers?

Mit freundlichen Grüßen

Iris Toulas                        Raimund Köhn                Joachim Bruns
DIE LINKE. Ratsfraktion Münster

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