12. April 2011
Preiswerten Wohnraum in Münster erhalten

DIE LINKE. Ratsfraktion Münster begrüßt die Forderung der BewohnerInnen der Grawertstr. 34 nach Erhalt preiswerten Wohnraums in Münster. Angesichts der Wohnungsknappheit, gerade im unteren Preissegment, ist ein Leerstand einer kompletten Straßenzeile, der ohne das Engagement der BewohnerInnen vermutlich bis 2018 bestanden hätte, überhaupt nicht nachvollziehbar.

„Auch im Hinblick der zunehmenden Verdrängung bezahlbarer Wohnungen in bestimmte Außenstadtteile, und der damit auftretenden Probleme, wäre ein sozial-ökologisches Projekt in der Grawertstraße begrüßenswert,“ erklärt dazu Olaf Götze, Mitglied im Aufsichtsrat der Wohn- und Stadtbau. „Denkbar wäre ein Erwerb der Immobilien durch die Wohn- und Stadtbau und eine anschließende Vermietung an eine Selbstverwaltung, wie etwa am Hawerkamp.“

 

Unverständlich ist zudem, dass die Strafanzeige der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben auch nach bekannt werden der Rückgabe durch die britischen Streitkräfte aufrechterhalten wird. „Dass eine friedliche Nutzung eines ungenutzten Gebäudes derartig kriminalisiert wird, ist schwer zu vermitteln,“ betont Sprecherin Iris Toulas. „Eine schnelle Lösung für die BewohnerInnen und eine Rücknahme der Strafanzeige ist in Anbetracht der breiten Sympathiebekundungen für ein solches Projekt auch für die Politik angezeigt.“

DIE LINKE. Ratsfraktion setzt sich dafür ein, dass in einem interfraktionellen Anschreiben an die Stadtverwaltung diesbezüglich Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben aufgenommen werden.

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