20. Juli 2011
DIE LINKE enttäuscht über Entscheidung zum Schwarzen Kamp

Auf der vergangenen Sitzung des Rates der Stadt Münster wurde der Antrag der Fraktion DIE LINKE zum Schwarzen Kamp, der neben sofortigen Verbesserungsmaßnahmen ein schnelles und wirksames Konzept für alle Obdachlosenquartiere der Stadt Münster fordert, abgewiesen. Stattdessen wurde ein von der SPD vorgeschlagener Arbeitskreis initiiert, der sich zunächst grundsätzlich mit der Problematik beschäftigen soll.

"Die Einrichtung eines neuen Gremiums verzögert unnötig eine Lösung, nicht nur für den Schwarzen Kamp, sondern für alle städtischen Einrichtungen dieser Art", kritisiert Joachim Bruns, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. "Anstatt die Verwaltung in die Pflicht zu nehmen, die mit einem umfassenden Programm Wohnungslosen menschenwürdige Unterkünfte gewährt und aktiv bei der Wohnungsvermittlung hilft, wird durch einen Arbeitskreis ein unnötig langer Beratungsverlauf angestoßen."

Ehe es zu konkreten Ergebnissen käme, werde der nächste Winter bereits für eine noch schlechtere Wohnsituation am Schwarzen Kamp sorgen, befürchtet Bruns.
Auch Fraktionsvorsitzende Iris Toulas verbirgt ihre Enttäuschung nicht: "Mit diesem Ratsentscheid wird eine Verzögerung eintreten, statt aktiv zu handeln, wird das Ergebnis auf die lange Bank geschoben, die Leidtragenden sind wieder einmal die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft!" Einer Stadt, die sich selbst als so lebenswert vermarkte, stehe es nicht an, dass ihre Verwaltung erst durch ein zusätzliches Gremium diese sensible Thematik erörtern muss anstatt zeitnah grundlegende Entscheidungen für die Wohnsituation obdachloser Menschen durchzuführen, so Toulas abschließend.

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