30. September 2011
Münster braucht endlich Entlastung bei den Kita-Gebühren

DIE LINKE. Ratsfraktion setzt sich für eine weitere Senkung der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen ein. Raimund Köhn, Fraktionsvorsitzender der LINKEN Münster, erklärt: „Monat für Monat werden Eltern zur Kasse gebeten, damit ihre Kinder eine Tagesstätte besuchen können. Zu den regulären Elternbeiträgen kommen dann noch das Essensgeld, das Bastelgeld sowie Beiträge für Sommer- und Weihnachtsfeste und Ausflüge hinzu. So können sich die monatlichen Kosten schnell verdoppeln. Für viele Familien, besonders mit mehreren Kindern, ist dies eine ungeheure Belastung.“

 


DIE LINKE. Ratsfraktion Münster sieht hier auch das Land NRW in der Pflicht. Deshalb hat die Landtagsfraktion auch einen entsprechenden Antrag in den Landtag eingebracht, der SPD und Grüne auffordert hier Korrekturen vorzunehmen. „Die Elterneiträge müssen vereinheitlicht und perspektivisch auf Null gesenkt werden. Kitas sind unverzichtbare Bildungs- und soziale Einrichtungen. Die frühe Förderung von Kindern ist ein Stück soziale Gerechtigkeit. Hier steht das Land NRW in der Verantwortung, die Stadt Münster bei der Senkung der Elternbeiträge zu unterstützen!“ DIE LINKE. Ratsfraktion und die Landtagsfraktion fordern, dass das Land NRW sich künftig wieder an den Elternbeiträgen beteiligt, so wie es bis 2006 in NRW der Fall war: „2006 hat sich das Land NRW zur Haushaltskonsolidierung aus dem Elternbeitragsdefizitausgleichsverfahren zurückgezogen und die damalige landesweit einheitliche Beitragstabelle abgeschafft“.
Durch den Rückzug des Landes NRW müssen Eltern seitdem auch Beiträge für Geschwisterkinder entrichten. DIE LINKE. Landtagsfraktion NRW hat am 28.9.2011 den Entwurf für ein Gesetz zur Wiedereinführung landesweit einheitlich sozial-gestaffelter Elternbeiträge in der Kindertagesbetreuung und zur Fortführung der Beitragsfreiheit eingebracht. Gerade für Münster wäre dies ein großer Schritt nach vorn. „Deshalb sollten sich alle Parteien im Rat der Stadt Münster mit uns für die landesweite Beitragstabelle und die Wiedereinführung der Gebührenfreiheit für Geschwisterkinder einsetzen“, so Köhn abschließend.

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