10. Oktober 2011
Dezernentenwahl wird zur Farce

Die Kette der Merkwürdigkeiten zur Wahl der Beigeordneten wird immer länger. War Anfang der Woche noch die Rede davon, dass sich jeweils drei BewerberInnen für die Stellen der Personal- und FinanzderzernentInnen vorstellen wollen, enthalten die Ratsvorlagen nur noch jeweils zwei. Von der in der Juliratssitzung eingeforderten und zugesicherten Transparenz keine Spur. Weder Namen, noch Profile der sonstigen BewerberInnen sind enthalten.

Dass seitens der Verwaltung erst nachdem über die nichtöffentlichen Vorlagen bereits in der Presse berichtet wurde, Informationen über andere BewerberInnen an die Ratsmitglieder verschickt worden sind, bezeichnet Fraktionssprecher Raimund Köhn als ein Unding. "Völlig unverständlich", so Köhn weiter, "ist ebenso die Auswahl der angeblich besten Bewerber, allesamt männlich, weshalb ich mir die weibliche Form spare.

Aufgabe der 'headhunter'-Agentur scheint lediglich gewesen zu sein, alle anderen KandidatInnen auszusieben, damit am Ende die Wunschkandidaten von SPD und CDU oben auf der Liste stehen. Der Rat hat noch dazu für diese Bewerbungsfarce 140.000 Euro an städtischen Mitteln bewilligt, während für sinnvolle Projekte angeblich kein Geld da ist."

 

DIE LINKE. Ratsfraktion Münster fordert die Verwaltung auf, die Vorlagen in den Dezember zu schieben. "Bis dahin müssen die Kriterien für die Auswahl geklärt werden", erklärt Köhn. "Das bisherige Verfahren ist weder transparent, noch demokratisch und möglicherweise ein Fall für die Kommunalaufsicht."

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