06. Februar 2012
DIE LINKE. Ratsfraktion Münster: Kultur vor Profit - Proberäume im Bunker erhalten!

Seit einigen Tagen herrscht für die MusikerInnen im Schützenhofbunker an der Wörthstraße traurige Gewissheit: Bis Ende März müssen sie ihre Proberäume verlassen, da die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben den Bunker an einen privaten Investor verscherbeln möchte. Dort sollen dann nach dem Abriss des Bunkers Luxuswohnungen entstehen. Wo die betroffenen etwa 30 Bands und EinzelmusikerInnen künftig proben sollen, ist angesichts des jetzt schon gravierenden Proberaummangels in Münster ungewiss.
Christian Brämswig, sachkundiger Bürger der Ratsfraktion DIE LINKE. und selbst betroffener Musiker: "Es ist ein Unding, dass dem Südviertel zugunsten der Profitgier ein wichtiges Stück kultureller Vielfalt entzogen werden soll. Wohin die MusikerInnen künftig ausweichen sollen, steht in den Sternen - da Proberäume nicht so profitabel wie Luxuswohnungen sind, interessiert das die Verantwortlichen aber nicht."

Iris Toulas, Sprecherin der Ratsfraktion DIE LINKE., fügt hinzu: "Münster muss sich entscheiden, ob auch kulturelles Leben jenseits des Kommerzes zu einer lebenswerten Stadt gehört oder ob die schleichende Verdrängung wenig profitabler Bereiche aus den Innenstadtbereichen weiter einfach hingenommen wird. DIE LINKE. setzt sich auch weiterhin für eine 'Stadt für alle' ein. Es gibt in Münster schon genug leerstehende 'Premiumwohnungen', wie beispielsweise in den Klostergärten."

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