19. März 2012
DIE LINKE fordert Runden Tisch gegen Rechts

Die Ratsfraktion der Partei DIE LINKE wird in der nächsten Ratssitzung am 21. März einen Runden Tisch gegen Rechts beantragen. "Die Ereignisse vom 03. März anlässlich der zahlreichen Gegendemonstrationen gegen den Neo-Nazi-Aufmarsch müssen systematisch aufgearbeitet werden", fordert Ratsherr Joachim Bruns. Während neofaschistische Kräfte einen aus ihrer Sicht erfolgreichen Marsch durch Münster veranstalten konnten, wurden durch ein massives Polizeiaufgebot viele Menschen in ihrem demokratischen Protest eingeschüchtert, ein ganzer Stadtteil wurde hermetisch abgeriegelt und die Bewohner massiv in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt; nach diesen Ereignisse könne man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

Aus diesem Grund fordere DIE LINKE einen Runden Tisch, an welchem neben der Verwaltung und der Polizei, VertreterInnen aus Politik, den Kirchen, der jüdischen Gemeinde, aus den Gewerkschaften sowie dem Integrationsrat auch BürgerInnen aus Rumphorst unter aktiver Beteiligung der örtlichen Medien  die Ereignisse aufbereiten. "In weiten Teilen der Münsteraner Bevölkerung hinterlässt nämlich der 03. März eher Frust, da die Nazis offenkundig ermuntert wiederkehren wollen", so Bruns weiter. Hier müsse in aller Sachlichkeit, jedoch auch klar und deutlich der 03. März von allen  Beteiligten reflektiert werden. "An diesem Runden Tisch gegen Rechts sollen auch zukünftige Handlungsoptionen entwickelt werden, anhand derer die Münsteraner Stadtgesellschaft gegen eventuelle, zukünftige rechte Veranstaltungen gemeinsam und wirkungsvoll vorgeht", so Bruns abschließend.

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