30. August 2012
Die LINKE Münster fordert: Erhalt des Theaters

Seit Anfang an hat DIE LINKE. Ratsfraktion Münster im Kulturausschuss den Erhalt des Theaters gefordert, sie hat sich dafür eingesetzt, dass die Tariferhöhungen der neuen Tarifordnung nicht vom Theater erwirtschaftet werden müssen und hat grundsätzlich die Bedeutung des Hauses für die Stadt und die Region unterstrichen. Eben erst, bei der Befragung der Bewerber und Bewerberinnen für die Intendantenstelle, haben wir in der Fraktion die weitere Verfestigung des Theaters in der Stadtgesellschaft angesprochen und gefordert. Die Antworten dazu waren ausschlaggebend für die anschließende Wahl des Kandidaten.
„Es ist ein Irrtum zu glauben, Einsparungen am Etat des Theaters würden auf andere Kultureinrichtungen verteilt“, erklärt Lorenz Müller-Morenius, kulturpolitischer Sprecher der linken Ratsfraktion. „Was hier beschrieben wird, ist eine klare Kürzung des ohnehin schmalen Kulturetats der Stadt.“
Das Theater hat an keiner Stelle den Vorschlag gemacht, dass einzelne Sparten gekürzt werden könnten, sondern aufgezählt, was eine Einsparung in dieser Größenordnung für Konsequenzen hätte. „Im Ergebnis hieße eine Einsparung des Etats des Theaters um 10 % eine Kürzung der Aktivitäten des Hauses um 70 %“, betont Müller-Morenius. „Dies steht also in keinem Verhältnis, wäre geradezu absurd.
Die LINKE Münster bedauert, dass die von ihr angeregte Diskussion um Kultur und Stadtgesellschaft als Vision für die Stadt Münster im Umgang mit ihrer Kultur nie stattgefunden hat, Kürzungsdebatten hätten dann sicherlich andere Formen genommen. Wir jedenfalls werden uns an Radikalplanungen im Großbaggerformat nicht beteiligen und alles tun, das Theater Münster als ernst zu nehmende Spielstätte im Münsterland zu erhalten.

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