21. Februar 2013
LINKE kritisiert Fraktionsaustritt von Köhn scharf: Fraktionsvorsitzender schürt Konflikte und begeht Wortbruch

Spätestens seit seiner Ankündigung, aus der Partei auszutreten, zu den Grünen zu wechseln und erst vor den Sommerferien sein Mandat
niederzulegen, war Raimund Köhn für die LINKE als Fraktionsvorsitzender nicht mehr tragbar, äußerten Kreissprecher Tim Fürup und Ratsmitglied Joachim Bruns zum Fraktionsaustritt von Köhn. "Raimund Köhn hat in der Mitgliedschaft keinen Rückhalt mehr und hat sich durch persönliche Angriffe und durch das Schüren von Konflikten völlig isoliert. Die Fraktionsversammlung hat deshalb gestern einstimmig beschlossen, einen Wechsel an der Fraktionsspitze vorzunehmen. Dass Raimund Köhn jetzt für Ende Februar seinen Austritt aus der Fraktion erklärt und entgegen seiner presseöffentlich gemachten Erklärung doch sein Mandat mitnehmen will, ist ein unverzeihlicher Wortbruch. Dies hat vor allem für die MitarbeiterInnen in der LINKE-Fraktionsgeschäftsstelle unmittelbare  Konsequenzen, denn es droht ihnen der Verlust ihrer Arbeitsplätze. Köhn hat sich sicherlich in den letzten Jahren um DIE LINKE verdient gemacht, doch die Form seines Agierens in den letzten Monaten, verbunden mit Uneinsichtigkeit und Rechthaberei, sind unerträglich geworden."

Für die Partei machte ihr Landessprecher Rüdiger Sagel deutlich, dass  die LINKE nicht erpressbar ist, selbst wenn das mit unliebsamen Folgen verbunden ist. "Die Konsequenzen sind unerfreulich, denn die politischen Möglichkeiten der LINKEN in Münster werden durch Köhns Austritt eingeschränkt. Das freut nur den politischen Gegner. Der ehemalige Fraktionsvorsitzende hat aber die Bodenhaftung verloren und deswegen kann man ihm nur eine gute Reise wünschen, vermutlich mit einer harten Landung in der Realität."

Münsters LINKE-Bundestagskandidat Hubertus Zdebel kritisiert Köhns Austritt als irreale Reaktion resultierend aus fehlender Zustimmung.
"Doch lieber eine Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Wir werden auch weiterhin pragmatisch, solide und inhaltlich gut fundierte politische Initiativen voranbringen. Zudem im Bundestagswahlkampf deutlich machen, dass niemand sonst als DIE LINKE für eine sozialere Politik steht."

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