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11. Juli 2016
LINKE Fraktion kritisiert Stadtfest Bundeswehr Werbung: CDU Kritik fragwürdig

altDie Bundeswehr hat im öffentlichen Raum bei Münsters Stadtfest nichts zu suchen, äußerte LINKE-Fraktionssprecher Rüdiger Sagel zur Debatte über die Werbeaktion auf der Stubengasse.

"Der Charakter des Stadtfestes und der Friedensstadt wird durch die Werbeaktion der Bundeswehr mit gepanzerten Fahrzeugen ins Gegenteil verkehrt. Es ist zynisch, wenn von der "Münster mittendrin GmbH" am gestylten Strand mit Palmen vor allem für junge Menschen ein Urlaubsbild suggeriert wird, aber gleichzeitig vor dieser friedlichen Kulisse Kriegsfahrzeuge in Stellung gebracht werden. `Kein Werben für`s  Sterben` lautet die LINKE Haltung und wurde auch auf der Demonstration mit über 100 TeilnehmerInnen deutlich zum Ausdruck gebracht.

Die Realität für Bundeswehrsoldaten bei Einsätzen in aller Welt ist Krieg und Tod. Dafür jetzt bei einem friedlichen Stadtfest zu werben ist ebenso unerträglich, wie auch, dass dies in Münster von den Veranstaltern zugelassen wurde. Es zeugt von völlig fehlender Sensibilität. Die CDU Kritik am Veranstalter ist aber dann fragwürdig, wenn der Eindruck entsteht, dass der Abzug der Panzerfahrzeuge ungerechtfertigt gewesen sei. Die städtischen Verantwortlichen haben bei aller berechtigten Kritik an dieser Stelle dann richtig gehandelt und Druck gemacht."


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