aus den Bezirksvertretungen
07. April 2010
[Antrag BV-Nord] selbstverwaltetes BürgerInnenzentrums in Coerde
Die BV Nord möge beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt, den Bedarf für ein selbstverwaltetes BürgerInnenzentrums in Coerde festzustellen. Weiterhin ist zu prüfen, welches leerstehende Gebäude sich dafür eignet und ob ein Umbau erforderlich ist. Die hierfür entstehenden Kosten für Umbau und Anmietung sind darzustellen.

Begründung:
In Coerde ist es, vor allem nach der Schließung der Gaststätte Coerder Treff auf dem Hamannplatz, sehr schwierig eine Räumlichkeit zu finden, in der ein Treffen möglich ist. Auch für Jugendliche ist ein selbstgestalteter Treffpunkt derzeit nicht existent. In einem solchen interkulturellen Zentrum könnten Treffen und Veranstaltungen stattfinden und damit auch unabhängigen
Vereinen und Initiativen Raum bieten. Weiterlesen...
 
17. März 2010
LINKE zu Spielhallen und verkaufsoffene Sonntage
Zu Initiative von CDU, SPD, GAL und FDP, den Bau weiterer Spielhallen
stoppen zu wollen, erklärt
LINKE-Bezirksvertreter (West) Hannes Draeger:

"Die Initiative wird von der LINKEN unterstützt. Spielhallen stellen eine Gefahr für das Zusammenleben der Menschen im Bezirk dar, weil die Logik der Betreiber darin besteht, Profit mit der Sucht und mit dem Leid von Menschen zu machen.

Das Casino in der Weseler Str. ist eine traurige Erscheinung in Münsters Stadtbild. Laut Verwaltung sollen dort auch Flipper-Automaten aufgestellt werden. Das würde bedeuten, dass  die Casino-Betreiber  gezielt versuchen, junge Menschen in die Spielhalle zu locken, was noch einmal beweist:
Weiterlesen...
 
07. Februar 2010
[Antrag BV-Nord] Busverbindungen Nienberge, Kinderhaus, Coerde und Sprakel
Die BV möge beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur Verbesserung der Busverbindungen zwischen Nienberge, Kinderhaus, Coerde und Sprakel sowie die Anbindung des Zentrums Nord von und nach Coerde zu entwickeln; dabei sind Linienführung, Umstiegsmöglichkeiten und Fahrtaktzeiten zu überprüfen und zu optimieren.
Das Konzept ist in Zusammenarbeit mit der Stadtwerke Münster GmbH zu erabeiten.

Begründung:
Derzeit sind die Busquerverbindungen von Coerde und Nienberge nach Kinderhaus unzureichend bis gar nicht vorhanden. Die Linie 8 fährt in der Zeit von 8.23 Uhr bis 12.23 Uhr und von 13.23 Uhr bis 20.23 Uhr lediglich im 1-Stunden-Takt, was insbesondere im Hinblick auf die Erreichbarkeit des Schulzentrums Kinderhaus im Zusammenhang mit dem Ausbau des Ganztagsbereichs in den Schulen der Schulzentrums Kinderhaus für die SchülerInnen völlig unzureichend ist. Die Busanbindung des Schulzentrums von Nienberge aus ist ebenfalls nur über das Stadtzentrum bzw. Umstiegsmöglichkeiten an der stark befahrenen Steinfurter Str. von der Linie 5 aus gegeben, was v.a. für die jüngeren SchülerInnen unzumutbar und völlig unzulänglich ist.

Weiterlesen...
 
22. November 2009
[Antrag BV-Nord] Keine III. Nordtangente - Vorrang für BürgerInnen- und Umweltschutz

Die Bezirksvertretung möge beschließen:
1. Es wird unverzüglich ein Planänderungsverfahren für die sog. III. Nordtangente eingeleitet.
2. Die Planung wird beendet die Trasse aus dem Flächennutzungsplan (FNP) gestrichen.
3. Es wird geprüft, wie im Planungsbereich die wertvollen und geschützten Landschaftsbestandteile als ökologischer Schutzraum ausgeweitet, ggf. höher gestuft, und noch besser in das Biotopverbundnetz eingebunden werden können.
4. Statt den Autoverkehr im Plangebiet mit neuen Straßen weiter zu erhöhen, soll die Verkehrsbelastung reduziert werden. Dazu sind entsprechende BürgerInnen-Beteiligungsmöglichkeiten, z. B. durch BürgerInnenversammlungen, zu gewährleisten, um hierdurch die Möglichkeit zu schaffen, gezielt Vorschläge einzubringen.

Begründung:
Heute fließen über Königsberger Straße und Edelbach etwa 13.000 Fahrzeuge täglich. Ohne den Bau der Nordtangente geht das erstellte Gutachten für das Jahr 2015 von 16.500 PKW und LKW aus. Wird die III. Nordtangente gebaut, sollen dagegen jeden Tag 21.400 bis 24.600 Fahrzeuge durch Coerde rollen - das sind mindestens 60 Prozent mehr als heute und 30 bis 50 Prozent mehr als ohne die Nordtangente.

Weiterlesen...