12. Juli 2018
LINKE: Mehr Investitionen in KiTas - Viele Eltern haben Notstand !

altDie Versorgungsquote von 45 Prozent bei U 3 Kita Plätzen ist zu niedrig, da der seit langem bekannte Bedarf bei über 60 Prozent in Münster liegt, zunächst aber mit 32 Prozent auf Vorgabe des Landes geplant wurde, und der Ausbau nicht engagiert und finanziell ausreichend genug vorangetrieben wurde, stellt LINKE Fraktionssprecher Rüdiger Sagel zur städtschen Planung fest.

"Viele Eltern haben in Münster einen Notstand. Der verantwortliche Stadtdirektor Paal liegt daher mit seinen Aussagen falsch, denn es fehlen mehrere hundert Kita Plätze und da jeder neue Platz schon jetzt mindestens 10 000 Euro kostet fehlt immer noch die Bereitschaft auch teurere Grundstücke bereit zu stellen. So diktiert weiterhin die Haushaltslage die Ausbauquote, obwohl spätestens seit 2008 Bund, Land und Stadt wußten, daß der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für Kinder ab dem vollendeten 1. Lebensjahr ab 1. August 2013 kommen würde.

Stattdessen wurden mit Zustimmung der Landesregierung die Standards gesenkt und in Münster wurden sogar ErzieherInnen entlassen und zu niedrigeren Löhnen wieder eingestellt. Die (Arbeits-)Bedingungen in vielen KiTas sind für Erzieherinnen schon jetzt eine Zumutung, weil die Gruppen zu groß, die Fachkraft-Kind-Relation zu klein, Räumlichkeiten ungeeignet und die Aufgaben zu viele sind - alles auf Kosten der Kinder bzw. der Qualität der Betreuung.

Die langen Wartelisten und ein vergebliches Hoffen auf einen U3-Platz halten vor allem aber viele Mütter bereits heute von einer Erwerbstätigkeit ab. Das führt allzu oft zur Armut insbesondere alleinerziehender Mütter. Kein Wunder, dass auch die Armutsquote in Münster immer weiter steigt !"

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