19. Juli 2018
LINKE: Fragwürdige von Tresckow Ehrung

altAttentäter des 20.Juli 1944 war lange Hitler Unterstützer, glühender Nationalist und Militarist

Die Ehrung, die der ehemalige Grüne Bundestagsabgeordnete Winfried Nachtwei auf Einladung des Befehlshabers des Einsatzführungskommandos Erich Pfeffer am 20. Juli vornimmt, ist mehr als fragwürdig, kritisiert LINKE-Fraktionssprecher Rüdiger Sagel die militärische Veranstaltung und die verklärte Sichtweise.

"Von Tresckow war glühender Nationalist und Militarist der nicht nur Hitler und die Nationalsozialisten bis weit in die 30-er Jahre hinein unterstützte, und nach eigenen Angaben sogar auch wählte, sowie als Träger des "Eisernen Kreuz II.Klasse" noch "am 1. Juni 1944 mit 43 Jahren zum Generalmajor ernannt" (Wikipedia) wurde. Nachtwei ehrt von Tresckow, weil er angeblich "vergleichsweise früh den menschenverachtenden Kriegskurs Hitlers" durchschaute.


Diese Sicht ist einseitig und militaristisch geprägt.
In ihrer Pressemitteilung lassen die Veranstaltungseinlader aus, dass dieser Widerstand des Militär vor allem nationalkonservativ geprägt war und diese Militärs moralisch vor allem über die begangenen Kriegsverbrechen entrüstet waren und es standen bei ihnen speziell das Ansehen der Armee und die Abwendung einer Niederlage im Mittelpunkt ihres Anschlags. Dies im Gegensatz zu Aktivisten wie Georg Elser oder Mitgliedern der "Weißen Rose", die teils schon deutlich früher auch die Vielzahl der Verbrechen der Nazis zum Anlass ihres Handels nahmen und daher auch aus anderen Motiven als die Deutschnationalen gegen die Diktatur des Nationalsozialismus agierten. Eine "Ehrung" von Tresckow wie sie hier jetzt angekündigt wurde ist inakzeptabel."


PS: Auszüge aus Wikipedia zu von Tresckow:
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Tresckow sah u. a. den Versailler Vertrag als Schmach[13] an und betrachtete deshalb den Aufstieg der Nationalsozialisten in der Weimarer Republikzunächst mit Wohlwollen.[17] Insbesondere die Weltwirtschaftskrise (1929) war für ihn eine Art „Quittung“ für zu „kurzsichtige Politik“.[28] Bei der Reichstagswahl im November 1932 wählte er nach eigenen Aussagen Hitler.[28] Er begrüßte letztlich die „Machtergreifung“.[27]


Im Juni 1917, sechzehnjährig, meldete sich Tresckow als Freiwilliger zum traditionsreichen[1] Potsdamer 1. Garde-Regiment zu Fuß. Nach der Ausbildungsphase zum Fahnenjunker bei Reims und in Döberitz wurde er im Frühjahr 1918 an die Westfront versetzt und Zugführer einer Maschinengewehr-Kompanie, die „an Maas, Oise und Aisne, bei Ziers und Attingny, in den Argonnen und an der Champagne-Front“ eingesetzt war.[11]

Als einer der jüngsten Leutnante (5. Juni 1918[3]) der Truppe erhielt er bereits im Juli das Eiserne Kreuz II. Klasse.[11] Nach dem Waffenstillstand kehrte er mit dem Regiment in die Garnison Potsdam zurück, wo dieses am 11. Dezember 1918 aufgelöst wurde.[12]

Der Widerstand war nationalkonservativ geprägt und zum Teil (u. a. von Stauffenberg und von Tresckow[102]) moralisch über die begangenen Verbrechen entrüstet; für die Militärs standen überdies speziell das Ansehen der Armee und die Abwendung einer Niederlage im Mittelpunkt

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