27. Januar 2015
Flughafen-FMO in Abwärtsspirale: LINKE wollen unabhängiges Gutachten für Kostenreduzierung und Ausstieg

Rekorddefizit und unter 1 Million Fluggäste

altEs muss jetzt ein unabhängiges Gutachten für den Ausstieg aus dem Flughafen Münster-Osnabrück erstellt werden und wir werden einen entsprechenden Antrag einbringen, stellt LINKE-Fraktionsvorsitzender Rüdiger Sagel dar.
"Der FMO ist mittlerweile mit über 92 Millionen Euro verschuldet, wird aktuell erneut 16 Millionen Euro Subventionen erhalten, davon über 5 Millionen aus Münster, und auch in den nächsten Jahren mit mindestens 4,9 Millionen, laut Prognose für 2016, Riesendefizite machen. Die Zeit ist abgelaufen. Die Gesellschafter des Münsterlandes und der Parteienallianz aus SPD, CDU und Grünen kann nicht weiter den Kopf in den Sand stecken und so tun als könne alles so weitergehen.

Ein Ausstieg aus der Wirtschaftlichkeitsruine FMO ist jetzt geboten. Denn der Sinkflug mit mittlerweile nur noch rund 900 000 Fluggästen geht weiter. Alle Prognosen haben sich um das Vielfache als falsch erwiesen. Mit drei Flughäfen in Dortmund, Paderborn und Münster/Osnabrück im Umkreis von 100 km ist ein wirtschaftlich, aber auch ökologisch unerträglicher Wettbewerb entstanden, den die EU ab 2024 sowieso stoppen wird, denn da müssen alle wirtschaftlich arbeiten."

Die Bilanz des FMO ist die Schlechteste von Allen, denn bisherige Flugstrecken brechen weg und Airlines ziehen sich zurück. Durch immer weniger Passagiere wachsen die Defizite immer weiter an. Es kann auch nicht das weitere Ziel sein, sich an Billig-Airlines wie Ryanair auszuliefern und das auch noch durch Steuergelder der Bürger im Münsterland zu bezahlen.Wir wollen jetzt ein neutrales und ehrliches Gutachten zur Kostenreduzierung und Ausstieg, denn das Geschäftsmodell hat sich ad absurdum geführt und die bisherigen Gutachten haben hinters Licht geführt."

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